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Narrenzunft Biberach e. V.
Gegründet 1948 - Mitglied im Verband oberrheinischer Narrenzünfte

Unsere Geschichte begann schon lange vor der Gründung

Wir stellen uns vor...

Schon früh hören wir vom närrischen Geist der Biberacher. In den Akten der Reichsstadt finden wir folgende Einträge: "Im Jahr 1751 werden zwei Biberacher gestraft, weil sie am Aschermittwoch noch maskiert im Dorf herumgelaufen" Die "Vergrabung der Fasnacht" findet im Jahr 1672 Erwähnung. Zeller Handwerksgesellen formieren eine Prozession; auf einer Leiter wurde mit schwerem Tuch bedeckt ein Bursche durch die Stadt getragen. "Da zwei der Gesellen als Geistlicher und Hössner, mit Byreth, Kragen und Chorhemd gekleidet, mit Kessel und Spritzer versehen, die übrigen aber teils in Mäntel, teils mit Strohsaylern und wüstem Geheul als das Leid nachgezogen und damit die Begräbnis-Zeremonien Gottlos verspottet haben, ist jeder der selben zur eine Maas Öl zum ewigen Licht der Pfarrkirche condemniert worden"."1775 werden auch die Biberacher, weil die Fasnacht vergraben, zur gleichen Strafe angezogen". Wir dürfen davon ausgehen, dass, "Das vergraben der Fasnacht" in Biberach auf gleiche Weise wie in Zell abgehalten wurde, zumal dieser Brauch bei uns heute noch in ähnlicher Form abgehalten wird.

Der Narrenrat wurde 1948 - damals noch als 11er-Rat - gegründet und bildete damit die Grundlage zur Gründung der Narrenzunft

Heute bildet der Narrenrat den Vorstand der NZB.

Er setzt sich aus Mitgliedern aus allen drei Häsgruppen zusammen.

Das zweite Häs

Der Narrenrat

Die Reiherhexe

Der Biber

Die Reiherhexen waren mit ihrer Gründung 1966 das erste Häs in Biberach.

Seit nunmehr 50 Jahren treiben sie ihr närrisches Unwesen in Biberach.

Das Häs des Bibers wurde 1970 das erste Mal in Biberach an einem Umzug gesehen.

Es entstand in Anlehnung an das Biberacher Wappentier.

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Der Bergwerksgeist

Das jüngste Häs

Gegründet 1988 in Prinzbach und aufgenommen in die Narrenzunft Biberach e. V. 1996 bildet der Bergwerksgeist das jüngste Häs unserer NZ.

Bedingt durch den zweiten Weltkrieg regte sich erst 1947 wieder der Narrengeist. Wilhelm Schmider erließ 1948 den "Linde Aufruf" der starke Beachtung fand und so die Biberacher Narrenzunft entstand. In den Zeiten vor und nach dem ersten Weltkrieg haben sich besonders um die Fasent verdient gemacht: Julius Rietsche, Amand Fäßler, Wilhelm Schultheiss, Alfred Zimmer, Konstantin Spänle, Josef Herrmann, August Riehle und noch viele andere. Noch heute weiß man von einer großartigen Aabachflotte und vom Völkerbundtreffen!

Eine zukunftsweisende, vereinssichernde Entscheidung hat der Narrenrat 1978 vollzogen. Unter der Führung von Ernst Riehle entschied der Narrenrat, dass die Narrenzunft Biberach Mitglied im VON sein sollte. Dem Antrag wurde statt-gegeben, so dass die Aufnahme gefeiert werden konnte. Mit einem großen Narrentreffen feierte man gleich aus zwei Gründen. Zum einen die Aufnahme in den VON und zum zweiten die Einweihung des wunderschönen Narrenbrunnens der in Biberach neu gestaltet wurde. Der Narrenbrunnen stellt zunächst nur den Biber und die Reiherhexe dar. 1998 kam dann auch der Bergwerksgeist hinzu. Außerdem wurde der Holzstamm, der die Mitte des Brunnens zierte, durch einen Natursandstein ersetzt, so dass nun das Gesamtensemble ein wunderschönes Bild ergibt. Sicherlich ist der Narrenbrunnen eines der meist fotografierten Objekte in Biberach.

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Ein weiterer Schritt, der die Biberacher Fasend zu dem machte, was sie heute ist, war sicherlich die Entscheidung den Umzug vom Fasendsonntag auf den Fasendsamstag zu verlegen. Der Umzug lief zum ersten Mal unter Oberzunftmeister Bernd Neumann 1981 am Samstag durch Biberach. - Hier geht es zu den Zeitungsberichten des ersten Samstagumzuges.