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Narrenzunft Biberach e. V.
Gegründet 1948 - Mitglied im Verband oberrheinischer Narrenzünfte

Sie wurde als erste Fasnachtsfigur 1966 in Biberach entwickelt. Die Schöpferin war Johanna Rietsche zusammen mit dem Prechtäler Schemenschnitzer Lang. Wie entstand der Name? Welchen Hintergrund hat diese Figur? In alten Dokumenten und in Sagen um den Schwarzwald geht hervor, dass in der Gegend des Steingrabenkopfes Hexen verbrannt wurden. Deren Geister trieben lange Zeit in der Gegend ihr Unwesen. Heute heißt dieses Gebiet „Reiherwald". Da die Gründer der Hexen aus dem Oberdorf stammten, dieser Ortsteil dem Reiherwald am nächsten liegt und man sich einen im Ort bekannten Namen geben wollte, wurde beschlossen: „Wir nennen uns Biberacher Reiherhexen"! Dieser Name verspricht seit diesem Jahr Fasentsfreude, Humor und Gaudi. Während des Umzugs am Fasentssundig 1966 wurde die schelmisch dreinblickende Maske das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem Hexenbett, in dem nicht nur jungen, hübschen Mädchen der Hexenstempel aufgedrückt wird, sorgen sie für aufregende Stimmung.


Das Hexenhäs besteht aus der eher freundlich dreinblickenden Holzlarve, mit einem grünen Kopftuch, einem grünen Halstuch, einem blauen Päter, der mit einem weißen Karomuster versehen ist. Der rote Rock mit dem darüber gebundenen grünen Schurz stellen das Hexenhäs fertig. Unter dem Rock wird eine weiße wadenlange Unterhose getragen, rot/weiße Ringelsocken runden das farbenfrohe Häs ab. Selbstverständlich werden die Hexensprünge in Strohschuhen gemacht. Ein knorriger Birkenreisigbesen macht das schöne Häs der Reiherhexen von Bibere komplett.

Die Reiherhexe


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